What Are the Most Common Causes of Hair Loss at Different Ages?

Was sind die häufigsten Ursachen für Haarausfall in verschiedenen Altersgruppen?

Haarausfall wird selten durch einen einzelnen Faktor verursacht. Hormonelle Veränderungen, Genetik, Stress, Lebensstil und Nährstoffzufuhr können den Haarwachstumszyklus beeinflussen. Die wahrscheinlichste Ursache hängt oft vom Alter und Geschlecht ab.

20–30 Jahre

Frauen

Häufige Ursachen für Haarausfall in diesem Alter sind:

Stress und Lebensstilfaktoren

Anhaltender Stress, Schlafmangel oder übermäßige Belastung können den Haarwachstumszyklus stören. Dadurch können viele Haare gleichzeitig in die Telogen- oder Ruhephase eintreten.

Nährstoffmangel

Mögliche Mangelerscheinungen in diesem Alter sind Eisenmangel, niedrige Zinkwerte, eine unzureichende Proteinzufuhr und ein Mangel an B-Vitaminen. Haare gehören zu den am schnellsten wachsenden Geweben des Körpers und reagieren besonders empfindlich auf die Nährstoffversorgung.

Hormonelle Veränderungen

Auch ein Wechsel des Verhütungsmittels, das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) oder hormonelle Schwankungen können Haarausfall auslösen.

Männer

Erblich bedingter Haarausfall (androgenetische Alopezie)

Die häufigste Ursache in diesem Alter ist erblich bedingter Haarausfall, auch androgenetische Alopezie genannt, bei dem das Hormon DHT eine Rolle spielt.

Typische Anzeichen sind ein zurückweichender Haaransatz, dünner werdendes Haar am Oberkopf und zunehmend feinere Haarsträhnen. Bei vielen Männern kann dieser Prozess etwa im Alter von 20 Jahren beginnen.

30–40 Jahre

Frauen

In diesem Alter wirken oft mehrere Faktoren zusammen.

Haarausfall nach der Geburt

Nach der Geburt können hormonelle Veränderungen dazu führen, dass viele Haare gleichzeitig in die Telogenphase eintreten. Dies beginnt gewöhnlich 2–4 Monate nach der Geburt und ist vorübergehend.

Chronischer Stress

Die Anforderungen durch Arbeit, Familie und andere Lebensumstände können den Haarwachstumszyklus beeinflussen.

Schilddrüsenerkrankungen

Auch eine Schilddrüsenunter- oder -überfunktion kann Haarausfall verursachen.

Männer

Haarausfall ist in diesem Alter meist eine Verschlimmerung des erblich bedingten Haarausfalls. Die Haarsträhnen werden allmählich feiner, wachsen kürzer und werden zunehmend spärlicher. Das dünner werdende Haar kann am Oberkopf und entlang des vorderen Haaransatzes deutlicher auffallen.

40–50 Jahre

Frauen

Perimenopause

Eine häufige Ursache in diesem Alter ist die Perimenopause. Hormonelle Veränderungen können zu einem niedrigeren Östrogenspiegel, einer kürzeren Wachstumsphase und feineren Haarsträhnen führen. Das Haar kann lichter werden und an Dichte verlieren.

Probleme bei der Nährstoffaufnahme

Bestimmte Vitamine und Mineralstoffe werden möglicherweise weniger effektiv aufgenommen.

Männer

Haarausfall ist in diesem Alter in der Regel ein fortgeschrittenes Stadium des erblich bedingten Haarausfalls. Einige Follikel produzieren keine kräftigen Haarsträhnen mehr, sondern nur noch sehr feine, flaumige Härchen.

Über 50

Frauen

Hormonelle Veränderungen nach der Menopause

Eine häufige Ursache für Haarausfall in diesem Alter sind hormonelle Veränderungen nach der Menopause. Ein niedrigerer Östrogenspiegel kann den Haarwachstumszyklus verkürzen und die Haarsträhnen feiner machen. Der Haarausfall ist oft diffus, das heißt, er betrifft die gesamte Kopfhaut.

Männer

Die Hauptursache bleibt der erblich bedingte androgenetische Haarausfall. In diesem Alter haben viele Männer am Oberkopf bereits deutlich dünneres Haar oder eine Glatze.

Wichtig zu wissen

Haarausfall entsteht meist durch eine Kombination verschiedener Faktoren und nicht durch eine einzelne Ursache. Dazu können gehören:

  • Hormonelle Veränderungen.
  • Stress.
  • Nährstoffmangel.
  • Genetik.
  • Zustand der Kopfhaut.
  • Mechanische Schäden.

Die Haare zu unterstützen, ist daher oft am wirksamsten, wenn mehrere Bereiche gleichzeitig berücksichtigt werden:

  • Ausreichende Nährstoffzufuhr.
  • Sanfte Haarpflege.
  • Unterstützung der Haarfollikelfunktion.
  • Gesunde Kopfhaut erhalten.
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